Makedonische Botschaft
Botschafts- und Residenzgebäude der Republik Makedonien
Entwurf:
Hannes Sauer
Mitarbeiter:
Jeanette Czolbe
Ort:
Hubertusallee 5, Königsallee 2, Berlin-Wilmersdorf
Erläuterungen:
Der ehemalige Teilstaat Jugoslawiens, die Republik Makedonien hat im März 1991 seine Selbstständigkeit erhalten. Der damalige Botschafter in Bonn, ein sehr engagierter Vertreter seines Landes, erwarb unmittelbar nach dem Hauptstadtbeschluss das Grundstück Hubertusallee 5 Ecke Koenigsallee und initiierte somit den ersten Botschaftsneubau in der neuen Bundeshauptstadt. Die relativ geringe Grundstücksgrösse und ein umfangreiches Raumprogramm bedingten eine kompakte Bauweise, zumal alle Funktionen einer diplomatischen Vertretung unterzubringen waren.
Im KG befinden sich neben Technik- und Lagerräumen 10 Stellplätze in Doppelparkern, im EG die Konsularabteilung mit Publikumsverkehr sowie die Hausmeisterwohnung.
Die Botschaftsräume und Repräsentationsbereiche erstrecken sich über das 1.+2.
OG, im Staffelgeschoss residiert der Botschafter mit interner Anbindung an das Botschafterbüro im 2. OG. Für Gäste des Botschafters ist hier ein kleines Appartement untergebracht.
Städtebaulich markiert das Gebäude den Eingang zum Grunewald und den südlichen Abschluss des Rathenauplatzes.
Die Architektur des Hauses verbindet die Merkmale der typischen Grunewaldvilla, Grundfläche 20x20 Meter, mit der Formensprache Makedoniens, wie quadratischem Grundriss, mit roten Tonpfannen „Mönch und Nonne“ gedecktes Zeltdach, schwarz-Braune Holzfenster, an den Gebäudeecken vor die Fassade tretend, sowie weisse Putzfassade
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